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Roman & Antonia beim Sudirmancup 2017- Team WM in Australien

31.05.2017

 Heuer fand der prestigeträchtige BWF Sudirman Cup zum ersten in seiner Geschichte in Australien statt. Die Weltmeisterschaft für gemischte Mannschaften im Badminton, wurde zum 15. Mal ausgetragen und vom 21. bis 28. Mai 2017 an der atemberaubenden Küste von Gold Coast gespielt. Das österreichische Nationalteam, betreut von Oliver Pongratz, Krasimir Jankov und Kirstin Bauer, machte sich am 15. Mai auf den Weg nach Gold Coast, Australien. Mit den acht SpielerInnen  Antonia Meinke, Serena Au-Yeong, Katharina Hochmeir, Roman Zirnwald, Leon Seiwald, Dominik Stipsits, Vilson Vattanirappel, und Luka Wraber waren sie eine der jüngsten Mannschaften bei diesem Event und starteten in der Zweiten von 3 Gruppen. Unsere 2 Pressbaumer Roman Zirnwald und Antonia Meinke freuten sich natürlich sehr beim Sudirman Cup dabei sein zu können. Nach langen Reise kam das Team am 17. Mai in Gold Coast an. Das Hotel lag direkt am Meer, und so konnte an den turnierfreien Tagen Morgensport am Strand gemacht und anschließend auch im Meer gebadet werden. Die spielfreie Zeit wurde aber vor allem optimal zum Training genutzt, bei dem sich auch die Gelegenheit bot den großen Badmintonstars beim Training zuschauen und so zu lernen.

 Am 22. Mai begann das Turnier aus österreichischer Sicht mit dem Spiel gegen Singapur. In diesem Aufeinandertreffen konnten alle Spieler eine gute Leistung abrufen und so die Matches auch teilweise offen gestalten. Roman und Antonia spielten in dieser Begegnung beide im Mixed und Doppel und zeigten einige tolle Ballwechsel. Dennoch waren die Singapurer etwas überlegen und so lautete das Endergebnis 0:5 aus österreichischer Sicht. Am nächsten Tag stand das Match gegen Australien an. Leider konnte Österreich auch in diesem Spiel trotz guter Leistungen noch nicht punkten, und somit lautete das Endergebnis wiederum 0:5. Im letzten Gruppenspiel gegen die USA war es dann aber soweit: Österreich siegte im Herreneinzel durch Luka Wraber und im Herrendoppel. Roman spielte das Herrendoppel mit Dominik Stipsits auf hohem Niveau und so konnten die Zwei das Match für sich entscheiden. Im Mixed zeigten Antonia und Roman einen sehr guten ersten Satz, doch die Amerikaner waren im Endeffekt ein wenig zu stark. Somit reichte es leider nicht ganz für den dritten Punkt. Endstand also 3:2 für die USA.Im letzten Spiel ging es um die Entscheidung zwischen Platz 19 und 20. Hier kämpfte Österreich gegen Neuseeland. Im ersten Spiel, dem Mixed, reichte es leider nicht bei Roman und Partnerin Serena Au-Yeong. Doch Luka Wraber holte den ersten Punkt im Herreneinzel zum Zwischenstand von 1:1. Im anschließenden Herrendoppel starteten wieder Roman und Dominik Stipsits. Nach einem wahren Krimi war das Glück leider auf Neuseeländischer Seite. Im Dameneinzel erwies sich die Neuseeländerin ebenfalls als zu stark und somit war beim Endstand von 3:1 für Neuseeland das Turnier für das österreichische Team beendet. Dennoch ein sehr guter 20. Platz für Österreich!

 Antonia Meinke zum Sudirmancup: "Es war eine einzigartige Erfahrung bei so einem Event für Österreich am Start zu sein. Ich konnte in jedem Spiel dazu lernen und habe so viel an Erfahrung gewonnen. Dass es für mich schwer wird bei diesem Turnier ein Spiel zu gewinnen war mir klar, jedoch bin ich froh, dass ich trotz Nervosität und Aufregung in fast allen Spielen eine gute Leistung zeigen und meine Gegner so fordern konnte. Ein weiteres Highlight war noch dazu, dass ich meine Idole im Badminton spielen sehen konnte. Hier habe ich versucht mir so viel wie möglich abzuschauen. Daher bin ich für jede Minute die ich in Australien verbringen durfte und für jeden Einsatz bei diesem Turnier sehr dankbar!"

Roman Zirnwald: "Aus Teamsicht denke ich, dass wir gewusst haben, dass es sehr schwer wird ein Spiel zu gewinnen, aber gegen USA und Neuseeland hatten wir durchaus Chancen zu gewinnen und haben sie leider nicht genutzt. Trotzdem haben wir um jeden Ball gekämpft und alles gegeben. Persönlich gesehen war es ein Turnier der vergebenen Chancen. In 2 von den 3 verlorenen Herrendoppeln hätten Dominik und ich nach gewonnenen ersten Satz und Vorsprung im zweiten gewinnen müssen, leider waren wir nicht konstant genug. Insgesamt war das Turnier sicher noch einmal eine tolle Erfahrung für mich und vor allem für die jungen Spieler ein sehr gute Gelegenheit zu lernen und die Elite im Badminton zu sehen wie sie arbeiten und spielen."